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Großbrand in Groß Burgstall – Löscharbeiten und nächtliche Brandsicherheitswache

Großbrand in Groß Burgstall – Löscharbeiten und nächtliche Brandsicherheitswache

Am Samstag, dem 07. Februar 2026, wurden wir gemeinsam mit mehreren Feuerwehren gegen 19:30 Uhr zu einem Gebäudebrand eines landwirtschaftlichen Objekts nach Groß Burgstall alarmiert. 

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand, eine starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund großer Mengen gelagerten Strohs im Dachbereich besonders schwierig. Glutnester hielten sich tief im Inneren des Objekts und führten trotz intensiver Löschmaßnahmen immer wieder zu Aufflammen des Feuers.

Die Löscharbeiten erfolgten überwiegend von außen unter schwerem Atemschutz. Zusätzlich bestand eine erhöhte Gefährdung durch herabfallende Dachziegel sowie durch die schwer zugängliche Gebäudestruktur.

Zur Koordination der eingesetzten Atemschutzgeräteträger wurde ein Atemschutzsammelplatz eingerichtet. 

Insgesamt standen 22 Atemschutztrupps im Einsatz. Mehr als 100 Feuerwehrmitglieder arbeiteten über mehrere Stunden an der Eindämmung des Brandes.

Auch die Löschwasserversorgung stellte eine Herausforderung dar, konnte jedoch durch das koordinierte Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte sichergestellt werden. Zur Lageerkundung unterstützte die Feuerwehr Maissau mit einer Drohne, wodurch verbliebene Brandherde gezielt lokalisiert werden konnten.

Die FF Frauenhofen beteiligte sich aktiv an den Löscharbeiten und stellte mehrere Atemschutztrupps. Im Anschluss verblieb unsere Mannschaft mit einem Atemschutztrupp während der Nacht vor Ort, um die Brandsicherheitswache sowie Nachlöscharbeiten durchzuführen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Im Einsatz standen insgesamt 15 Feuerwehren: Altenburg, Brunn an der Wild, Feinfeld, Frauenhofen, Fuglau, Gars am Kamp, Groß Burgstall, Horn, Maissau, Mödring, Neukirchen an der Wild, Poigen, Röhrenbach, St. Bernhard und Winkl. Ebenfalls vor Ort waren das Rote Kreuz sowie die Polizei.

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