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Unsere Waldbrandkräfte im Einsatz auf Sardinien

Unsere Waldbrandkräfte im Einsatz auf Sardinien

Im Rahmen des europäischen Prepositionings waren von 23. bis 30. August 2026 auch Einsatzkräfte unserer Waldbrandeinheiten auf Sardinien im Einsatz. Das Prepositioning ist Teil des Unionskatastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union (UCPM). Dabei werden speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte während der besonders waldbrandgefährdeten Sommermonate vorsorglich in Regionen mit erhöhtem Waldbrandrisiko stationiert. Im Einsatzfall können sie dadurch rasch gemeinsam mit den örtlichen Einsatzkräften tätig werden. Gleichzeitig stehen die internationale Zusammenarbeit und der Austausch von Erfahrungen, Einsatzmethoden und Taktiken im Mittelpunkt.

Waldbrand-Pickup der FF Frauenhofen im Einsatz

Für den Einsatz auf Sardinien war auch der Waldbrand-Pickup der FF Frauenhofen im Einsatz. Besetzt wurde das Fahrzeug von zwei Mitgliedern der FF Frauenhofen, Mathias Gaismayer und Manuel Fraßl, und Walter Fröhlich-Sindelir von der FF Hötzelsdorf.

Während des einwöchigen Aufenthalts unterstützte unsere Waldbrandeinheit die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden. Die Einsatzkräfte waren dabei beinahe täglich gefordert. Temperaturen von über 40 Grad Celsius, rund 30 Prozent Luftfeuchtigkeit, teilweise starke Winde mit bis zu 40 km/h sowie große Flächen von trockener Busch- und Strauchlandschaft stellten die Mannschaften vor besondere Herausforderungen. Zudem kam es während des Aufenthalts unserer Waldbrandeinheit zum größten Waldbrand der bisherigen Saison auf Sardinien, bei dem rund 300 Hektar Wald- und Vegetationsflächen betroffen waren.

Andere Bedingungen, andere Taktiken

Neben der unmittelbaren Unterstützung bei den Einsätzen stand auch der Erfahrungsaustausch mit den sardischen Einsatzkräften im Mittelpunkt.

Für Mathias Gaismayer, der bereits zum dritten Mal an einem Prepositioning teilnahm, war vor allem der äußerst sparsame Umgang mit Löschwasser bemerkenswert: „Besonders beeindruckt hat mich die wassersparende Arbeitsweise. Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Wasser hier gearbeitet wird, im Vergleich zu den Wassermengen, die wir aus Österreich gewohnt sind.“

Auch Manuel Fraßl, der erstmals an einem Prepositioning teilnahm, nahm besondere Eindrücke mit nach Hause: „Was mir besonders aufgefallen ist, war die ruhige Arbeitsweise. Trotz der herausfordernden Situationen herrschte wenig Hektik.”

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